Krishna-Bewusstsein in der Schweiz – Eine Chronik

Aus der Jubiläumsschrift 100 Jahre Prabhupada, 25 Jahre Krishna-Bewusstsein in der Schweiz.

Die Anfänge

Im Jahre 1971 besuchten die ersten „Hare Krishnas“ von Zeit zu Zeit die Schweiz. Sie kamen von Grenoble, Frankreich, wo sie ein kleines Krishna-Zentrum unterhielten. Ob sie in Lausanne oder Genf auftauchten: Ihr kurzgeschorenes Haar, ihre exotischen Kleider, ihr Spielen von Handzimbeln und Tontrommeln sowie ihr melodisches Singen von „Hare Krishna“ war selbst für die aufgeschlossenen Romands eine kleine Sensation. Die Krishna-Geweihten verteilten Flugblätter, die das „Chanten“ (Singen oder Beten) der heiligen Namen Gottes als einen universalen Vorgang zur Selbst- und Gotteserkenntnis beschrieben. Ihre strahlenden Gesichter verrieten, dass diese Art von Meditation keine trockene Angelegenheit war, sondern eine neue Form der Lebensfreude. Aufgrund der guten Resonanz, die die ersten Krishna-Mönche in der Welschschweiz fanden, entschieden sie sich nach einer gewissen Zeit, in der Schweiz zu bleiben. Sie liessen sich vorübergehend in einer Jugendherberge in Genf nieder und suchten von dort aus ein Haus, um auch Gäste einladen und Krishna-bewusste Veranstaltungen anbieten zu können.

Die erste Niederlassung

Der erste Schweizer Krishna-Tempel wurde 1972 in einem gemieteten Haus in Petit-Lancy, einem Vorort von Genf, eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt zählte die junge Krishna-Gemeinschaft knapp zehn Vollzeitmitglieder. Durch den Verkauf von Räucherstäbchen und der ersten Bücher in französischer Sprache, aber insbesondere mit viel Geduld und Enthusiasmus war diese erste kleine Krishna-Gemeinde in der Schweiz imstande, sich finanziell über Wasser zu halten und einen fruchtbaren Samen zu setzen, der im Laufe der Jahre zu einem stattlichen Baum heranwachsen sollte. Die ersten Früchte dieses Schweizer „Krishna-Baumes“ waren sehr wohlschmeckend, und die jungen Krishna-Geweihten gewannen in ihrer spirituellen Pionierarbeit grosse Zuversicht.

Prabhupada besucht die Schweiz

Die Geweihten Krishnas fanden ihre Bemühungen reichlich belohnt, als Prabhupada im Juni 1974 die Schweiz persönlich besuchte. Seine Ankunft in Genf wurde vom Westschweizer Fernsehen gefilmt und am selben Abend in der Tagesschau ausgestrahlt. Auch die Genfer Zeitungen berichteten ausführlich über die Ankunft des grand maître spirituel in der Calvin-Stadt. Auf dem Programm standen ein offizieller Empfang beim Bürgermeister, ein Vortrag bei der UNO, Gespräche mit dem weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Indologen Dr. Jean Herbert, öffentliche Veranstaltungen, Interviews mit Medienvertretern, eine Einweihungsfeier sowie ausführliche persönliche Gespräche mit seinen Schülern. Dieser Besuch Prabhupadas war ein erster wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Krishna-Bewusstseins in der Schweiz.

Krishna im Château Banque

Das Haus in Petit-Lancy wurde bald zu klein, und als dem Tempel im Frühjahr 1975 eine grössere Spende zukam, konnten die Schweizer Krishna-Geweihten im selben Jahr ins elegante Château Banquet, ein malerisches Schlösschen im Herzen von Genf, einziehen. Ebenfalls 1975 wurde an der Rotwandstrasse in Zürich das erste kleine Krishna-Zentrum in der Deutschschweiz eröffnet. Eine weitere Wohnung in Zürich (am Blumenweg) wurde 1976 gemietet.

Schon nach kurzer Zeit gab es einige junge Menschen aus der Deutschschweiz, die sich entschieden, in der Tempelgemeinschaft zu leben. Diese befand sich jedoch in Genf, am äussersten Ende der Westschweiz, in einer Stadt, wo das Leben nicht nur teuer, sondern auch sehr hektisch und daher für spirituelles Leben nicht ideal war. Aus diesem Grund wurde bald nach einem neuen Zentrum Ausschau gehalten, das näher bei der Deutschschweiz lag.

Der erste Bauernhof

Ein Freund der Krishna-Geweihten vermittelte einen kleinen Bauernhof in Düdingen (FR). Diese Liegenschaft mit drei Hektar Land, umgeben von einem Wald und an den Schiffenen-See grenzend, bot eine wunderbare Gelegenheit, biologische Landwirtschaft zu betreiben. Nach einigen Umbauten am Haus konnten die Krishna-Geweihten 1977 in Düdingen einziehen. Bald darauf kam auch schon die erste Kuh, und so entstand nach und nach eine kleine Bauernhofgemeinschaft. Einige der Krishna-Geweihten waren unterwegs, um Prabhupadas Bücher zu verkaufen, während andere biologisches Gemüse und Getreide anbauten.

Spirituelle Festivals

1978 wurde das erste Ratha-yatra-Wagenfest in der Schweiz abgehalten. Ratha-yatra gehört zu den ältesten religiösen Festen der Welt. In Indien wird es seit über tausend Jahren in Jagannatha Puri, einer am Golf von Bengalen gelegenen historischen Stadt, mit grosser Pracht durchgeführt. Jedes Jahr pilgern Millionen von Menschen dorthin, um diesem Wagenfest beizuwohnen. Die Genfer Behörden gaben ihre Bewilligung, dieses farbenprächtige, fröhliche Fest entlang der Seepromenade durchzuführen. Singen und Tanzen zur Freude Gottes, dazu wohlschmekkende indisch-vegetarische Spezialitäten – das sind stets die Hauptattraktionen der Hare-Krishna-Festivals.

Aufgrund des Erfolges wurden im nachfolgenden Jahr, 1979, gleich zwei Ratha-yatra-Festivals durchgeführt: eines wieder in Genf und das andere in Zürich – auf der „reichsten Strasse der Welt“, der Zürcher Bahnhofstrasse. Ziel der Ratha-yatra-Prozession war der Fraumünsterplatz, der an diesem Tag den Geweihten Krishnas gehörte: eine grosse Bühne, diverse Stände sowie Festbestuhlung füllten den Platz aus.

Krishna in Zürich

Zu dieser Zeit bewohnte etwa ein halbes Dutzend Krishna-Geweihte eine kleine Wohnung an der Zürcher Gamperstrasse im Kreis 4. Im selben Jahr wurde auch der erste öffentliche Treffpunkt der Krishna-Bewegung in Zürich eröffnet: das „Govinda“ an der Brandschenkenstrasse beim Bahnhof Selnau.

Obwohl die Schweizer Krishna-Geweihten die Ruhe und Abgeschiedenheit auf dem kleinen Bauernhof in Düdingen sehr schätzten, erkannten sie, wie schwierig es für die meisten spirituell suchenden Menschen war, sie dort zu besuchen, da der Hof ziemlich abgelegen war. Viele Mönche und Yogis bevorzugen es, sich in die Einsamkeit zurückzuziehen, um ungestört spirituelles Leben praktizieren zu können. Doch bereits zu Beginn dieses Jahrhunderts hatte Bhaktisiddhanta Sarasvati, der spirituelle Meister von Prabhupada, in vielen grossen Städten Indiens Krishna-bewusste Zentren errichtet, weil heutzutage in Städten meist mehr spirituell suchende Menschen zu finden sind als auf dem Lande. Aus demselben Grund beschlossen die jungen Schweizer Krishna-Geweihten, einen Tempel in Zürich zu eröffnen. Das dafür nötige Geld hatten sie in den Jahren zuvor auf die Seite legen können, weil der Lebensstil der Krishna-Mönche bescheiden ist und der Pachtzins in Düdingen gering war. Durch eine Reihe glücklicher Umstände konnten sie im Frühjahr 1980 eine ältere und zu dieser Zeit ziemlich verwahrloste Villa an der Bergstrasse 54 in Zürich erwerben.

Ein neuer Abschnitt

Die stattliche Patrizier-Villa war im Jahre 1909 erbaut worden, und jahrzehntelang hatte die Bankierfamilie Bär darin gewohnt. Als die Villa jedoch jahrelang leerstand und kein Käufer gefunden werden konnte, kam die Idee auf, das alte, renovationsbedürftige Gebäude abzureissen. Doch die Behörden schritten ein: das Haus stehe unter Heimatschutz und dürfe nicht abgerissen werden.

Ein totaler Umbau oder auch die dringend notwendige Renovation waren für den Besitzer zu teuer. So konnte die Krishna-Gemeinschaft nach einigem Hin und Her das Haus zu akzeptablen Bedingungen so übernehmen, wie es war, und die Renovationsarbeiten selbst in die Hand nehmen.

Dieser zentral gelegene Tempel bot den Krishna-Geweihten Platz für eine grössere Tempelgemeinschaft und auch neue Möglichkeiten, Vorträge und Veranstaltungen anzubieten sowie das inzwischen traditionelle Sonntagsfest in erweitertem Rahmen durchzuführen. Dadurch vergrösserte sich binnen weniger Jahre die Zahl der Mitglieder, und der Krishna-Tempel an der Bergstrasse in Zürich wurde bald zu einer stadtbekannten Adresse.

Ein grösserer Bauernhof

So schön das Haus an der Bergstrasse ist, ein Krishna-Tempel in der Stadt bietet nur sehr beschränkte Möglichkeiten, die vielseitigen Aspekte der vedischen Kultur kennenzulernen und praktisch umzusetzen. Das vedische Ideal eines harmonischen und naturverbundenen Lebens lässt sich am besten auf dem Land praktizieren, und so wurde ab 1982 nach einem grösseren Bauernhof gesucht.

Dieser sollte, anders als das kleine Bauerngut in Düdingen, die Selbstversorgung gewährleisten und auch Platz genug für junge Krishna-Familien mit Kindern bieten, die sich nun allmählich bildeten. (In der Krishna-Tradition legen Mönche und Nonnen kein lebenslanges Zölibatsgelübde ab. Nach einiger Zeit des Mönchslebens entscheiden sich die meisten, eine Familie zu gründen.)

Ende 1983 schienen die Krishna-Geweihten endlich ein solches Bauernhofprojekt gefunden zu haben. Es hiess „La Pampa“ und lag in Sessa im Kanton Tessin: 42 Hektar mit gut erhaltenen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, und das im traumhaften Malcantone, nur 7 km von Lugano entfernt! Leider waren die Krishna-Geweihten weit davon entfernt, den stolzen Preis für dieses Objekt zahlen zu können. So wurde vorläufig ein befristeter Pachtvertrag unterschrieben – mit der Hoffnung und dem Traum, dass vielleicht mit der Zeit ein finanzielles Wunder geschehen werde.

Im März 1984 zog eine Gruppe von Krishna-Geweihten mitsamt Kühen und Ochsen aus Düdingen nach Sessa. Die germanische und die lateinische Mentalität sind recht verschieden: Der erste Tag der offenen Tür wurde bloss durch eine entsprechende Tafel am Hofeingang angekündigt, und dennoch erschienen auf Anhieb rund 500 Gäste, um gemeinsam mit den Krishna-Geweihten ein spirituelles Fest zu feiern.

Krishna in der Südschweiz

Im Sommer 1985 wurde auf „La Pampa“ das erste Tessiner Ratha-yatra-Festival gefeiert. 2000 Besucher fanden sich zu diesem Ereignis ein, einschliesslich des Tessiner Fernsehens, verschiedener Journalisten und vieler amici di Krishna. Bis zum Jahr 1989 wurde dieses „Hare Krishna Festival dell’India“ (wie das Ratha-yatra im Tessin genannt wird) mit zunehmendem Erfolg alljährlich durchgeführt. Das Krishna-Bewusstsein entsprach offensichtlich dem Geschmack vieler Tessiner, die ja für ihre Offenheit und Spontanität bekannt sind.

Da aber auch die Wohnfläche auf „La Pampa“ für die sich vergrössernde Gemeinschaft mit Familien zu klein wurde und das „finanzielle Wunder“ ausblieb, machten sich die Krishna-Geweihten auf die Suche nach einem anderen Bauernhof. Im Jahre 1989 wurden sie in Roche-d’Or im Kanton Jura fündig, wo sie für weitere fünf Jahre lebten. Doch auch dieses Projekt sollte nicht die letzte Station gewesen sein.

Der Govinda Kulturtreff

Auch in der Deutschschweiz gedieh das Krishna-Bewusstsein weiter. Im Juni 1986 wurde an der Preyergasse 16 in der Zürcher Altstadt der „Govinda Kulturtreff“ eröffnet, ein Ladenlokal, in dem auch regelmässig Diskussionsabende, Vorträge und Seminare organisiert werden. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich das „Govinda“ zu einem beliebten spirituellen Treffpunkt im Herzen des „Niederdorfes“.

1990 wurde in Bern ein weiteres „Govinda“ eröffnet. Nebst kulturellen Veranstaltungen spezialisierte es sich im Laufe der Zeit auf das Produzieren und Verkaufen von indisch-vegetarischen Spezialitäten und wurde im Frühjahr 1995 aus dem Marzili-Quartier in das belebtere Altstadtzentrum an die Marktgasse verlegt, wo es seither als „Govinda Restaurant“ bekannt ist.

Kultureller Austausch

Die verschiedenen kulturellen Veranstaltungen im Zürcher Tempel erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Als im Sommer 1986 die erste öffentliche Krishna-Janmastami-Feier (Krishnas Erscheinungstag) veranstaltet wurde, kamen über 200 Gäste, unter ihnen auch der indische Botschafter für die Schweiz, Seine Exzellenz Ashok Sen Chib. In seiner Ansprache betonte er, dass die Lehre Krishnas keine sektiererische Lehre ist, sondern Gültigkeit für alle Menschen in allen Ländern und in allen Religionen hat. Solange Mr. Chib Botschafter in der Schweiz blieb, wohnte er jedes Jahr der Janmastami-Feier bei.

Seit dieser Zeit nahmen auch die in der Schweiz lebenden Inder immer aktiver an den Tempelveranstaltungen teil. Herr Arun K. Thakur, der damalige Präsident der Indian Association in Zürich, drückte sich folgendermassen aus: „Ich bin froh, dass es in Zürich den Krishna-Tempel gibt. Dieser Ort ist eine spirituelle Oase, wo wir die Lehren und Zeremonien unserer indischen Tradition in ihrer authentischen Form vorfinden.“ Mittlerweile finden im Tempel jährlich rund fünfzig indische Hochzeitsfeiern, Taufzeremonien usw. statt, und der sonntägliche „Tag der offenen Tür“ sprengt inzwischen beinahe dessen Fassungsvermögen. An einem Sonntag 150 oder mehr Gäste im Krishna-Tempel zu treffen, ist heute keine Seltenheit mehr.

Die neunziger Jahre

Die kleine Gruppe von Krishna-Pionieren in Genf war innerhalb von zwanzig Jahren zu einer Gemeinschaft von über 100 vollzeitigen Tempelmitgliedern und fast 1000 Gemeinde- und Freundeskreismitgliedern gewachsen. Nach und nach kamen neue Gemeinschaften und Treffpunkte hinzu, wie zeitweise ein kleines Zentrum in Biel und später ein eigenes Haus als Tempel in Basel.

Nachdem die Krishna-Geweihten vorübergehend in Roche-d’Or im Kanton Jura einen Bauernhof bezogen hatten, der jedoch auch nicht den Ansprüchen genügte, fanden sie nach längerer Suche im Jahre 1993 das „Château Bellevue“ in der Nähe der französischen Stadt Dôle, rund eineinhalb Autostunden von Basel entfernt. Der Standort in Frankreich wurde aus finanziellen Gründen gewählt:

Das Land ist dort um einiges günstiger als in der Schweiz. Es stehen nun rund 80 Hektar Land (einschliesslich Wald) und eine ausreichende Wohnfläche zur Verfügung, um der wachsenden Zahl von Krishna-Geweihten und ihren Familien, die auf dem Land leben wollen, Platz bieten zu können. Nach und nach übersiedelte die ganze Gemeinschaft aus Roche-d’Or nach Dôle und brachte Leben in das neue Projekt. Das Ziel einer Dorfgemeinschaft nach vedischem Vorbild rückt langsam näher: Steigende Erträge in der Landwirtschaft, eine eigene Bäckerei und in Zukunft sogar eine eigene Schule sind die ersten Schritte in diese Richtung.

Auch im Tessin wurde ein neues Zentrum gefunden. Dank der Spende einer wohlhabenden Gönnerin konnten die Krishna-Geweihten in Rancate, nahe der italienischen Grenze, ein neues Zentrum erwerben, das 220 Gästen gleichzeitig Platz bietet. Das Gebäude, ein vormals bekanntes Restaurant namens „Grotto del Bosco“, befand sich in einem guten Zustand und bedurfte nur weniger Umbauten, um als Krishna-Tempel genutzt werden zu können.

Die Zukunft

Die Entwicklung der Krishna-Religion in der Schweiz hat unterschiedliche Phasen gesehen. Waren anfangs vor allem die wenigen Tempel- und Bauernhofgemeinschaften als Krishna-bewusste Zentren dominant, so entstehen heute immer mehr kleine Zentren und private Treffpunkte. Die Tempel entwickeln sich auf diese Weise zu Ausbildungsstätten, in denen interessierten Menschen die Möglichkeit geboten wird, die Vielfalt und Tiefe der vedischen Kultur und Philosophie kennenzulernen, um sie danach in ihr privates und berufliches Leben zu integrieren.

Das Wachsen der Gemeinde ist das Zeichen einer gesunden Entwicklung, denn in jeder Gesellschaft lebt nur der kleinste Teil der Bevölkerung in Kloster- oder Tempelgemeinschaften. Auch die „Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein“ wird in Zukunft wahrscheinlich immer mehr diese Form annehmen, denn Krishna-Bewusstsein (Gottesbewusstsein) ist nicht auf Mönche, Nonnen oder Priester beschränkt, sondern kann überall und von allen Menschen entfaltet werden: unabhängig von Geschlecht, Alter, Beruf oder Konfession.

Das ist die universale Botschaft der Krishna-Religion, und auf dieser Grundlage hoffen die Mitglieder und Freunde der ISKCON, dass auch sie einen Beitrag zur kulturellen und spirituellen Vielfalt in der Schweiz leisten können. Respekt, Toleranz und Vorurteilslosigkeit sind unentbehrliche Faktoren eines konstruktiven Zusammenlebens der Menschen und Religionen; genau in dieser Beziehung könnte die Krishna-Religion mit ihrer universalen Botschaft möglicherweise ihre wertvollsten Dienste leisten.